Przewalski-Pferd
zurück in der Steppe

Heute geöffnet: 10:00 – 16:00 Uhr

Vorsichtig steigt die Stute aus ihrer Transportkiste. Vor ihr liegt eine riesige Grasfläche. Viele Tage ist sie unterwegs gewesen. Mit sieben weiteren Przewalski-Pferden starteten sie von Berlin und Prag aus. Tierärzte, Forscher und Ranger der Altyn Dala Conservation Initiative sind Zeugen dieses besonderen Moments. Vor zwei Jahrhunderten verschwand das Przewalski-Pferd aus den Steppen Kasachstans. Aber jetzt, nach vielen Jahren der Vorbereitung, machen sie wieder ihre ersten Schritte in diesem Teil ihres ursprünglichen Lebensraums!

Das TUT Gaia: Seit 2005 sind im GaiaZOO 17 Przewalski-Pferde auf die Welt gekommen und im Rahmen des EEP an andere Zoos vermittelt. Przewalski-Pferde sind für eine lebendige und biodiverse Steppe sehr wichtig. Ihr Dung verbessert den Boden, sie verbreiten Samen und machen das Ökosystem widerstandsfähig gegen Dürre, Brände und Klimawandel. Im Jahr 2025 war das Forschungszentrum und Einsatzgebiet Altyn Dala noch von schweren Überschwemmungen betroffen.

Das TUT Gaia: Zusammen mit anderen europäischen Zoos haben wir Nothilfe geleistet, um das Zentrum wieder aufzubauen und eine Wiederholung in Zukunft zu verhindern. Im Jahr 2024 kamen die ersten Przewalski-Pferde aus europäischen Zoos nach Kasachstan. In der Altyn Dala Conservation Initiative gewöhnen sie sich zunächst an ihr neues Zuhause in einem eingezäunten Bereich, in dem es im Winter sehr kalt sein kann.

Das TUT Gaia: Im Jahr 2024 wurde auch eines der Fohlen aus GaiaZOO für die Auswilderung ausgewählt. In Prag kam es mit anderen Pferden aus Zoos zusammen. Vielleicht kann es im Jahr 2026 nach Kasachstan weiterreisen! Einige der ausgewilderten Pferde bekommen ein GPS-Halsband, um sie gut verfolgen zu können. So können Forscher ihr Wohlbefinden, ihre Gesundheit und ihr Verhalten überwachen. Nur wenn es der Herde gut geht, werden sie wirklich vollständig in die weite Steppe entlassen.

Erfahren Sie hier, wie es den Przewalski-Pferden in Kasachstan geht!

Dieser Artikel stammt aus der Broschüre zum Jahresende für Jahreskarteninhaber von GaiaZOO.

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