Großer Ameisenbär
geboren

Heute geöffnet: 10:00 – 16:00 Uhr

Junges Glück im GaiaZOO

GaiaZOO hat einen besonderen Bewohner dazubekommen. Im Tierpark in Südlimburg wurde vor Kurzem ein Großer Ameisenbär geboren. Dem Jungtier geht es gut und es hält sich gemeinsam mit seiner Mutter im Innengehege auf, wo es sich den Besuchern bereits hin und wieder zeigt. Die Geburt ist ein bedeutendes Ereignis für den GaiaZOO und für das EEP-Managementprogramm dieser Tierart. Große Ameisenbären sind in Südamerika heimisch und werden auf der Roten Liste der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) als „gefährdet“ geführt. Ihr Lebensraum gerät durch Abholzung, Naturbrände und menschliche Aktivitäten immer stärker unter Druck. Zoos spielen daher eine wichtige Rolle bei der Erhaltung einer gesunden und genetisch vielfältigen Population.
Junges Glück im GaiaZOO

Erfahrene Mutter

Wie bei Großen Ameisenbären üblich, trägt die Mutter ihr Jungtier in den ersten Monaten auf dem Rücken. Dank der charakteristischen Fellzeichnung beider Tiere ist das Jungtier dabei kaum zu erkennen, was für eine hervorragende Tarnung sorgt. Die Tragezeit eines Großen Ameisenbären beträgt etwa sechs Monate. In den kommenden Monaten wird das Jungtier immer häufiger selbstständig auf Erkundungstour gehen. Hinter den Kulissen verfolgen die Tierpfleger die Entwicklung aufmerksam. „In den ersten Tagen geht es für das Jungtier vor allem ums Trinken, Schlafen und darum, in der Nähe seiner Mutter zu bleiben“, erzählt Raubtierpflegerin Myrte Coerver. „Wir beobachten die Entwicklung genau und lassen Mutter und Jungtier vor allem ihrem eigenen Rhythmus folgen. Es ist schön zu wissen, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten immer mehr Veränderungen sehen werden. Gerade diese ersten Monate machen eine Geburt zu einem so besonderen Erlebnis.“ Das Neugeborene ist bereits das dritte Jungtier des im GaiaZOO lebenden Paares. Bereits 2016 und 2019 wurden Jungtiere geboren. Mit dieser Geburt leistet der GaiaZOO erneut einen Beitrag zum EEP-Managementprogramm für Große Ameisenbären, in dessen Rahmen Zoos gemeinsam an der Erhaltung einer gesunden Population dieser besonderen südamerikanischen Tierart arbeiten.
Erfahrene Mutter

Über den Großen Ameisenbären

Der Große Ameisenbär (Myrmecophaga tridactyla) ist das größte Mitglied der Familie der Ameisenbären und kann (einschließlich seines Schwanzes) über zwei Meter lang werden. Diese Art kommt in verschiedenen Lebensräumen Mittel- und Südamerikas vor. Mit seiner lang gestreckten Schnauze und seiner langen, klebrigen Zunge ist der Große Ameisenbär ganz auf das Fressen von Ameisen und Termiten spezialisiert. Auf der Suche nach Nahrung legt er täglich kilometerweite Strecken durch die Savannen zurück. Mit seinen großen Krallen bricht er Termitenhügel auf und holt die Termiten anschließend mit seiner klebrigen Zunge aus ihren Nestern. Um genügend Nahrung aufzunehmen, frisst ein Großer Ameisenbär täglich Tausende Ameisen und Termiten.
Über den Großen Ameisenbären

Noch mehr neue Bewohner: Rothunde eingetroffen

Diese Woche sind die neuesten Bewohner für den neuen Bereich ZOO ist Gaia im GaiaZOO angekommen. Acht Rothunde sind in ihr brandneues Gehege eingezogen. Die Tiere stammen aus dem ZiE-ZOO und wurden von den Tierpflegern des GaiaZOO persönlich abgeholt und nach Kerkrade gebracht. Der Bereich wird in wenigen Wochen vollständig für Besucher geöffnet. Die Tiere bekommen derzeit nach und nach Zeit, ihr neues Gehege zu erkunden und sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen.

Noch mehr neue Bewohner: Rothunde eingetroffen

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