Winterlicher GaiaZOO

Datum: 27 November 2017

Die meisten Blätter sind gefallen und der erste Frost legt eine weiße Nebeldecke über unsere Limburger Hügel.
Auch im GaiaZOO bleibt der Einzug des Winters nicht unbemerkt. Für die Tiere im Taiga-Bereich ist die kalte Witterung jedoch gar kein Problem. In der letzten Zeit haben sie sich geradezu verwandelt: Ihr dickes Winterkleid ist ein Vorbote der bevorstehenden Kälteperiode. 

GaiaZOO - Lynx - Sneeuw (1)

Interessant ist, dass das Winterfell der Tiere auf ganz unterschiedliche Weise an die Kälte angepasst ist. Das der Waldrentiere besteht zum Beispiel aus hohlen Haaren, die so gut isolieren, dass das Rentier auch Temperaturen von bis zu -50 Grad übersteht. Das Winterfell des Moschusochsen hingegen wird besonders lang. Die „Barthaare“ können bei extremer Kälte bis zu 1 Meter lang werden. Damit hält der Moschusochse den Rekord der längsten Haare unter den Tieren. Beim Luchs und bei vielen anderen Tieren aus der Taiga färbt sich das Fell deutlich heller. Sie fallen dadurch in der weißen Winterlandschaft weniger auf und können sich bei der Beutejagd besser verstecken.

Natürlich gibt es im GaiaZOO auch Bewohner aus tropischen Gefilden, die dem kalten europäischen Winter nichts entgegenzusetzen haben. Deshalb bekommen die Tiere, denen schnell kalt wird, besondere Zuwendung. Neben einem warmen Plätzchen aus extra viel Heu und Stroh verfügen manche Tiere sogar über ein beheiztes Innengehege. So kann man zum Beispiel die Tapire oft beim Bad in ihrem warmen Planschbecken beobachten. In der Savanne achten die Tierpfleger zudem besonders auf Glätte. Vor allem für die Giraffen ist die Gefahr groß, dass sie ausrutschen und sich etwas brechen. Darum bleiben sie bei Eisregen in ihrem warmen Giraffenstall. 

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