Rote Pandabären, Kamele und Mönchgeier für den GaiaZOO

Datum: 11 Januar 2016

Der GaiaZOO hatte ein erfolgreiches Jahr 2015. Im Jahr, in dem das 10jährige Jubiläum gefeiert wurde, gab es 475.000 Besucher im Südlimburgischen Zoo. Das bedeutet, dass Umsatz und Besucheranzahl mit dem Vorjahr, dass ein Rekordjahr war, gleich geblieben sind. In den nächsten Jahren wird die Erweiterung des GaiaZOOs sich vor allem auf Tiere der nördlichen Halbkugel konzentrieren. Im Tiergarten werden sie in der "Taiga" untergebracht. In den Jahren 2016 und 2017 werden unter anderem Kamele und Berberaffen zum Bestand hinzugefügt. Entsprechend der Philosophie des GaiaZOO werden sie in natürlichen, großzügigen Tiergehegen untergebracht, wo sich die Besucher frei zwischen den Tieren bewegen können. Dies gilt auch für die gigantische Voliere für zahlreiche Zugvögel der Taiga, darunter als Blickfänger der Mönchgeier, der als Europas größter Raubvogel gilt. Das erste neue Projekt in 2016 ist der Bau eines Geheges für vier rote Pandabären, die ihr Gehege teilen werden mit den chinesischen Muntjak-Hirschen. Neu ist auch die Ankunft der sehr seltenen goldenen Löwenäffchen. Sie gehören allerdings nicht zur Taiga Kollektion.

Rode panda

Konzentration auf den Service für unsere Besucher
Der GaiaZOO wird auch in Zukunft weiter investieren in neuere Tiergehege und die ständige Verbesserung des Service für unsere Besucher. Zum Beispiel wird das gesamte Taiga Gebiet mit hübschen, natürlichen Pflastersteinen verlegt. Gleichzeitig wird eine Taigalodge im nordischen Stil gebaut. Am Rande der Tundra mit seinen Waldrentieren kann der Besucher dort auf einer Panorama Terasse am Kaminfeuer eine Tasse Kaffee trinken und Kuchen essen. Der gesamte Park bekommt gratis WLan mit einer neuen Gaia-APP die sozusagen als Privatführer den Besucher durch den GaiaZOO führt.

Sehr viele neue Tiere
Unabhängig von diesen vielen neuen Entwicklungen verbessern wir selbstverständlich auch die bestehenden Tiergehege immer weiter. Die derzeitige Unterkunft der Afrikanischen Wildhunde wird erneuert und erweitert, auch deshalb, weil im Frühjahr neun neue Wildhunde ankommen werden. Aus diesem Grund zieht eine andere sehr ausgefallene Tierart, nämlich der Großohrfuchs um, in ein völlig neugestaltetes Gehege zwischen den Gorillas und den Löwen. In nächster Zeit werden auch noch vier Straußvögel ankommen. Im Rainforest Gebiet wird zusätzlich zu den wunderbaren goldenen Löwenäffchen auch noch ein Paar buntgefiederte Gelbflügelaras leben.

Bilder sind stärker als Worte. Im beiliegenden Film nehmen wir Sie mit auf den Flügeln des Mönchsgeiers. Von Jahreszeit zu Jahreszeit erklärt er Ihnen, welche neue Tiere zur Taiga des GaiaZOO hinzugefügt werden.

Rückblick
2015 war ein besonderes Jahr für den GaiaZOO. Am 1. Juni 2015 war es genau zehn Jahre her, dass der GaiaZOO seine Pforten zum ersten Mal für Publikum öffnete. Gleichzeitig kamen im vergangenen Jahr zehn neue Tierarten im Zoo an, darunter der Riesenameisenbär und die größte Schlange der Welt, die Anaconda. Inzwischen umfasst die Kollektion des GaiaZOO 130 Arten und mehr als 1000 individuelle Tiere. Im Zoo gab es ausserdem viel Nachwuchs bei zahlreichen verschiedenen Tierarten. Die Geburt der beiden Schopfmangaben war sehr wichtig für das internationale Zuchtprogramm, denn im restlichen Europa gab es keine Geburten bei dieser Tierart. Auch um die einheimischen Tiere haben wir uns gekümmert. Im vergangenen Jahr wurden zwei wilde Störche geboren, die vom GaiaZOO ausgeflogen sind.

Naturerhalt im In- und Ausland
Im Jahr 2015 war Naturerhalt ein wichtiger Pfeiler innerhalb des Programms des GaiaZOO. Insgesamt hat das "Gaia Nature Fund" etwa 35.000 Euro gesammelt für zahlreiche Naturprojekte im In- und Ausland. Wir kümmern uns um die bedrohten Afrikanischen wilden Hunde und die Gorillas, aber auch um die vielen bedrohten Tierarten, direkt in unserer Nähe. GaiaZOO macht mit beim Zuchtprogramm für den bedrohten Feldhamster und hat eine wichtige Aufgabe beim Schutz des bedrohten Feuersalamanders. In Zusammenarbeit mit der Provinz Limburg arbeitet GaiaZOO ausserdem an einem neuen Naturschutzprojekt für zahlreiche bedrohte einheimische Tierarten.

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