GaiaAktiv!
Neu in 2026
Im Jahr 2024 kündigten wir die Ankunft vieler bunter Sittiche, Aras und exotischer Singvögel an, wie zum Beispiel des hier abgebildeten Balistars. Diese konnten Sie bisher noch nicht bewundern, aber das wird sich bald ändern.
In der Voliere im ehemaligen Wolfstal werden Sie bald Vögeln begegnen können, die ohne menschliche Hilfe fast ausgestorben wären. Dieselben Menschen sind jedoch auch der Grund für ihren Status als stark gefährdet: Sie verlieren ihren Lebensraum durch Abholzung, Waldbrände, benötigtes Land für Viehzucht, aber auch durch illegalen Handel aufgrund ihrer schönen Farben oder Gesangskünste.
GaiaZOO ist stolz darauf, eine aktive Rolle in Managementpro grammen zu spielen, die zum Ziel haben, diese Tiere zu erhalten und wo möglich wieder in die freie Natur zurückzubringen. Die Voliere, in der Sie diese Vögel bald sehen können, ist Teil der sogenannten ‘GaiaAktiv-Route’’.
Natürlich wissen wir, dass viele von Ihnen die Wölfe vermissen, aber sie werden leider nicht zurückkehren. Nicht in den GaiaZOO, wohl aber aus eigener Kraft in der freien Natur der Niederlande. Wölfe gehören nicht mehr zu den stark gefährdeten Arten. Ganz anders ist das bei einem Raubtier, das fast niemand kennt und Sie von der Titelseite dieser Broschüre anschaut: der Asiatische Wildhund, auch Rothund genannt. Einst erstreckte sich sein Lebensraum vom Himalaya-Gebirge bis nach Indonesien, doch heute leben schätzungsweise noch etwa 2.000 Rothunde im dicht bewaldeten Kernland und Süden Indiens. Sie leben in großen Rudeln, sind tagaktiv und geben charakteristische Laute von sich. Aber vor allem können sie unsere Unterstützung gut gebrauchen!
Das gilt auch für ein anderes asiatisches Raubtier, das bald auf der neuen GaiaAktiv-Route zu sehen sein wird: der Kurzkrallenotter. Dank des schönen Geheges, das wir für diese kleinste Otterart bauen werden, werden sie wahrscheinlich bald zu Ihren Lieblingsbewohnern von Gaia gehören.
Im Jahr 2026 wird GaiaZOO wieder viel schöner werden, aber noch viel wichtiger: Wir vergrößern damit unsere Rolleim Bereich des Naturschutzes. Mit der neuen Route zeigen wir, warum, wie und was wir für den Naturschutz tun. Das passt genau zu dem, was wir wollen: unsere Besucher erleben lassen, wie besonders unsere Erde ist!
Was wird sich 2026 alles ändern?
In dem Teil des Parks, in dem früher Wölfe und Kleinbären lebten, kann man im Jahr 2026 besondere Tiere sehen, deren gemeinsames Merkmal darin besteht, dass sie in freier Wildbahn stark gefährdet sind. Am Anfang führt die Route mitten durch die wunderschönen Farben und Geräusche von frei fliegenden Aras, Sittichen und anderen exotischen Vögeln. Hier erfahren Sie, was nötig ist, um diese schönen Arten vor dem Aussterben zu bewahren.
Wo früher Kleinbären und Skunks lebten, kann man sich an den verspielten Kurzkrallenottern erfreuen; über und unter Wasser! Danach geht man mitten durch die großen Außengehege der Rothunde, die hoff entlich – wie die Buschhunde in einem anderen Teil des Parks – bald eine große Gruppe bilden werden. Die Route endet am charakteristischen kupfernen Spitzdach des Innengeheges der Gelbfuß-Felskängurus, das ganz auf das Verhalten dieses ‘Steinbocks unter den Kängurus’ abgestimmt ist.
Nicht nur diese Arten sind in freier Wildbahn stark gefährdet. Weltweit gibt es heute 72 % weniger Tier- und Pflanzenarten als noch vor 40 Jahren. Als moderner Zoo entscheidet sich GaiaZOO dafür, der Natur zu helfen und so das Blatt zu wenden. Deshalb entwickeln wir einen neuen Bereich: GaiaAktiv!
Auf der GaiaAktiv-Route erfahren Sie, wie wir das machen. Diese Themen sind dabei essenziell:
GaiaAKTIV für Tiere und Natur!
Dieser Artikel stammt aus der Broschüre zum Jahresende für Jahreskarteninhaber von GaiaZOO.