Junger Regenwald
Im dichten Unterholz des Regenwaldes sind die Nagetiere vor großen Raubtieren sicher. Aber dank ihrer geringen Größe können Waldhunde auch an diese Orte gelangen! Ihre Anwesenheit sorgt dafür, dass sich Beutetiere nicht lange an diesen Orten aufhalten. Dadurch haben junge Pflanzen eine bessere Chance zu wachsen. So trägt der Waldhund zur Verjüngung des Regenwaldes bei!
🐾 Fütterungspräsentation bei den Waldhunden
- Mo 08-06 | 12:30 – 12:45
- Mi 10-06 | 12:30 – 12:45
- Fr 12-06 | 12:30 – 12:45
- Sa 13-06 | 12:30 – 12:45
Habitat
Der Waldhund ist in Regenwäldern mit Flüssen, in Feuchtsavannen, aber auch im offenen Grasland zu finden.
Abholzung
Die steigende Nachfrage nach Viehfutter führt dazu, dass immer mehr Regenwald abgeholzt wird. Auch die Beutetierpopulation geht durch die illegale Jagd zurück. Daher nimmt die Zahl der Waldhunde langsam ab. Regierungen und Wildtierorganisationen arbeiten zusammen, um die Waldhunde zu schützen. In vielen Ländern gibt es strenge Gesetze. Außerdem wird Forschung betrieben, um sie besser zu schützen.
Ob und wie stark eine Art gefährdet ist, wird von der Weltnaturschutzorganisation International Union for Conservation of Nature (IUCN) festgestellt. In der so genannten „Roten Liste“ wird angegeben, ob Pflanzen- und Tierarten bedroht sind oder nicht. Der Waldhund hat den Status „empfindlich“. Das bedeutet, dass sein Bestand rückläufig ist und die Art vom Aussterben bedroht ist.
EEP | Managementprogramm
Das EAZA Ex-situ-Programm (EEP) ist ein europäisches Managementprogramm für (gefährdete) Tierarten. Im Rahmen der EEPs tauschen die EAZA-Zoos ihre Tiere aktiv untereinander aus. Dies ermöglicht es uns, eine genetisch gesunde Population zu erhalten. Wir arbeiten auch in den Bereichen Bildung, Forschung und Naturschutz zusammen.
Die im GaiaZOO lebenden Waldhunde sind Teil des Europäischen Managementprogramms.
Schwimmflossen
Der Lebensraum des Waldhundes wird von zahlreichen Flüssen und Bächen durchzogen. Daran sind sie auch angepasst, denn diese Raubtiere sind gute Schwimmer. Er ist der einzige Hund mit Schwimmflossen zwischen den Zehen. Bei der Jagd jagen sie ihre Beute manchmal in Richtung Wasser. Ein Teil des Rudels jagt die Beute an Land, während der Rest in der Nähe des Wassers wartet. Ein cleveres Stück Teamarbeit!
Ein voller Teller
Der Waldhund ist ein Fleischfresser. Als solcher frisst er nur Fleisch. Oft handelt es sich dabei um Nagetiere wie Ratten und Agoutis. Manchmal gelingt es ihnen aber auch, größere Tiere zu töten. Sie können sogar Beutetiere fangen, die bis zu 10 Mal schwerer sind als sie selbst. Wie zum Beispiel ein Wasserschwein oder ein Nandu. Aber sie tun das nicht allein. Sie jagen dann in Gruppen. Manchmal jagen sie auch allein, wobei sie sich oft eher auf kleine Nagetiere, Vögel oder sogar Schlangen und Eidechsen konzentrieren.