SCHOTTISCHES
HOCHLANDRIND
Bos taurus highland
Naturmanagement
Natürliche Beweidung sorgt für Vielfalt in der Landschaft, was für die lokale Natur wichtig ist! Da schottische Hochlandrinder das ganze Jahr über im Freien leben und sowohl Gras, Schilf als auch holzige Pflanzen wie junge Bäume fressen, verhindern sie, dass Gebiete mit Sträuchern und Bäumen zuwachsen.
Dadurch erhalten andere Pflanzen die Möglichkeit zu wachsen. Außerdem schaffen schottische Hochlandrinder Wege, die den Wasserabfluss verbessern, und verbreiten Samen über ihren Mist. Die Bullen graben große (Sand-)Gruben, die von vielen Insekten genutzt werden.
Habitat
In den Niederlanden werden schottische Hochlandrinder in verschiedenen Naturschutzgebieten für die Naturpflege eingesetzt. Dies geschieht in Gebieten mit dichten Wäldern, offenen Feldern und sogar Dünen.
Bewundern aus der Ferne
Schottische Hochlandrinder sind in verschiedenen niederländischen Naturschutzgebieten anzutreffen. Bewundern Sie sie immer aus der Ferne (mindestens 25 Meter) und halten Sie Hunde an der Leine. Denn obwohl es sich in der Regel um ruhige Grasfresser handelt, kann eine Herde unvorhersehbar reagieren. Vor allem, wenn sie Jungtiere haben. Das gilt natürlich auch für andere große Grasfresser!
Leben in einer Herde
Schottische Hochlandrinder sind ruhige, soziale Tiere, die in Herden leben. Kühe bilden mit ihren Kälbern Familiengruppen; ausgewachsene Bullen leben oft allein oder in kleinen Männchengruppen. Innerhalb der Herde herrscht eine klare Rangordnung, die durch Körpersprache wie Blicke oder Körperhaltung bestimmt wird. Kämpfe kommen selten vor. Die Herde arbeitet zusammen, um die Jungtiere vor Raubtieren zu schützen.